Grundlagen der Kriminalistik / Kriminologie (E-Book)

Grundlagen der Kriminalistik / Kriminologie (E-Book)

Lehr- und Studienbriefe Kriminalistik/Kriminologie, Band 1

Artikelnummer: 100908
Autor(en): Ralph Berthel; Thomas Mentzel; Klaus Neidhardt; Detlef Schröder; Thomas Spang
Auflage: 3.Auflage 2008
Format: ePub, Mobipocket
Preis: € 12,99

Dieser Band bietet eine Einführung in die Grundlagen der Kriminalistik und Kriminologie, die einerseits im System der Kriminalwissenschaften verortet und andererseits als Teil einer interdisziplinären Polizeiwissenschaft verstanden werden. Die Autoren geben einen Überblick über alle Teilgebiete der Kriminalistik und Kriminologie. Sie spannen damit gleichzeitig einen fachlichen Rahmen für die weiteren Bände dieser Reihe.

Ralph Berthel, Leitender Kriminaldirektor

Geboren 1957 in Karl-Marx-Stadt, jetzt Chemnitz.Eintritt in den Polizeidienst 1976. Studium der Rechtswissenschaften an der Humboldt-Universitat zu Berlin. Verschiedene Verwendungen u. a. als Leiter einer örtlichen Kriminalpolizeidienststelle, Inspektions- und Abteilungsleiter, zuletzt Leiter der Abteilung Wirtschaftskriminalität im Landeskriminalamt Sachsen. Dozent für Führungslehre an der Fachhochschule für Polizei Sachsen. 2001 his 2005 Dozent für Kriminalistik an der Polizei-Führungsakademie Münster.
Seit 2005 Prorektor der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH).

Veröffentlichungen:

Aufbau einer demokratischen Kriminalpolizei in den Beitrittsländern, dargestellt am Beispiel Sachsen, Taschenbuch für Kriminalisten, Band 42, 1992.

Bedeutung und Erscheinungsformen der Wirtschaftskriminalität. In: Wirtschaftskriminalität und Wirtschaftsstrafrecht in einem Europa auf dem Weg zu Demokratie und Privatisierung, Beitrag zur Sommerakademie 1996 der Universität Leipzig, 1998.

Polizeiliche Aufgaben im Zusammenhang mit der Einführung des Euro, Dokumente der 8. Fachtagung für Verbrechensbekämpfung der GdP, 1999.

Im Osten etwas Neues? Lagedarstellung im Bereich Wirtschaftskriminalität ... In: Der Kriminalist, 212000, S. 78-81.

Vermögensabschöpfung im Lichte der Kriminalstrategie. In: Kriminalistik, 1/2002, S. 28-33.

Organisierte Wirtschaftskriminalität - ein fassbares Phänomen oder Fata Morgana der Kriminalistik? In: Die Polizei, 9/2002, 5. 257-264.

Vermögensabschöpfung bei Ordnungswidrigkeiten im gewerblichen Güter- und Personenverkehr. In: Die Polizei, 11/2002, S. 302-306.

Chancen der Ahndung von Ordnungswidrigkeiten im gewerblichen Güter- und Personenverkehr durch die Instrumente der Vermögensabschöpfung. In: Polizei-Führungsakademie (Hrsg.): Mobilität und Kriminalität — Die Straße als Tatort, Schriftenreihe der Polizei-Führungsakademie, Band 4/2002, S. 93-102.

Wirtschaftskriminalität in Deutschland - Der Stand der Dinge. In: Polizei-Führungsakademie (Hrsg.): Aktuelle Herausforderungen bei der Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität, Schriftenreihe der Polizei-Fuhrungsakademie, Band 3/2003, S. 8-35.

Den Stellenwert der Kriminalistik erhöhen In: Der Kriminalist, 7-8/2003, 5. 288-291.

Wie aussaugekräftig ist das Zahlenwerk? In: Die Polizei, 10/2003, 5. 283-289.

Deutsche Gesellschaft für Kriminalistik e.V. gegründet. In: Die Polizei, 1/2004, S. 18-22.

Informations- und Kommunikationskriminalität -  kein Problem nur für Spezialisten. Eine Nachlese zur BKA-Herbsttagung 2003. In: Kriminalistik, 7/2004, S. 441-442.

Immer jünger, immer schlimmer? — Jugendkriminalität in Deutschland. In: Kriminalistik, 11/2004, 5. 686-697.

Wirtschaftskriminalität in Deutschland — Die Bekämpfungssituation und Anforderungen an die Aus- und Fortbildung, Rothenburger Beiträge, Band 21.

Netzwerke des Terrors — Netzwerke gegen den Terror. Bericht über die Herbsttagung des Bundeskriminalamtes 2004, mit Peilert, A. In: Die Polizei, 3/2005, S. 61-69.

Gewalt im sozialen Nahraum II, mit: Schröder, D. In: Polizei und Wissenschaft. 1/2005, 5. 58-63.

Thomas Mentzel, Kriminaldirektor

Geboren 1964 in Kassel. Studium der Rechtswissenschaft an der Georg-August-Universität Göttingen, erstes juristisches Staatsexamen 1992. Promotion zum Dr. jur. 1996, zweites juristisches Staatsexamen 1997. danach Forschungstätigkeit für die Universität Göttingen am Lehrstuhl für Kriminologie, Jugendstrafrecht und Strafvollzug.

1998 Eintritt in das Bundeskriminalamt. Verwendungen in den Bereichen Eigentumskriminalität, Recht- und Polizeipraxis und Islamistischer Extremismus-; 2002/2003 Lehrauftrag für Kriminologie an der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden - Fachbereich Polizei. Seit 2003 Dozent für Kriminologie an der Deutschen Hochschule der Polizei (DHPol)

Veröffentlichungen:

Rechtsextremistische Gewalttaten von Jugendlichen und Heranwachsenden in den neuen Bundesländern. Eine empirische Untersuchung von Erscheinungsformen und Ursachen am Beispiel des Bundeslandes Sachsen-Anhalt. In: Neue Kriminologische Studien. Band 17, München 1997

Eigensicherung und Recht. Eine Untersuchung einschlägiger Rechtsgrundlagen der Eigensicherung unter Berücksichtigung der Situation in anderen europäischen Ländern. Mentzel, T., Schmitt-Falckenberg, J., Wischnewski K. Reihe Polizei und Forschung. Band 19, München, Neuwied 2003.

Klaus Neidhard, Diplom-Sozialwissenschaftler, Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei

Geboren 1952. Studium der Soziologie. Erziehungswissenschaft und Philosophie. 1981 Eintritt in das Bundeskriminalamt (BKA) und von 1981 his 1983 Ausbildung für den höheren Polizeidienst.

Seit 1983 bis 1996 in wechselnden Funktionen im BKA in den Bereichen Spionageermittlungen, politisch motivierte Kriminalität. Personenschutz für Mitglieder der Bundesregierung. fachspezifische Koordinierung EKA (Stab des Präsidenten). Von 1986 bis 1987 Referent im Bundesministerium des Innern.

Von 1996 bis 1999 Fachbereichsleiter Kriminalistik / Kriminologie stellvertretender Fachbereichsleiter Polizeiliches Management an der Polizei-Führungsakademie. Von 1999 bis 2002 Leiter der Abteilung Polizeilicher Staatsschutz im Bundeskriminalamt.

Seit Juli 2002 Präsident der Deutschen Hochschule der Polizei.

Veröffentlichungen

Lagebild politisch motivierte Kriminalität und Terrorismus in Deutschland. In: Thamm, B.G.: Terrorismus, Hilden 2002, S. 439 ff.

Hrsg. Kommentar zur PDV 100 (seit 2003) Stuttgart.

Polizeiwissenschaft an der Polizei-Fuhrungsakademie. Eine Skizze mit Jaschke, H. G. In: Möllers, H. W, van Ooyen, Chr.: Jahrbuch Öffentliche Sicherheit 2002/2003, Frankfurt 2003, S. 83—99

Moderne Polizeiwissenschaft als Integrationswissenschaft. Ein Beitrag zur Grundlagendiskussion mit Jaschke, H. G. In: Polizei und Wissenschaft, 4/2004, S. 14—24

Der Masterstudiengang „Master of Public Administration -  Police Management „und die Entwicklung der PFA zur „Deutschen Hochschule der Polizei” mit Birkenstock, W und Hauff M. In: Die Polizei, 5/2005.

Detlef Schröder, Kriminaldirektor

Geboren 1960. Seit 1980 Polizeivollzugsbeamter des Landes Nordrhein-Westfalen. Seit 1997 Angehöriger des höheren Polizeivollzugsdienstes. Leitung verschiedener Polizeidienststellen. zuletzt im operativen Polizeidienst Leiter einer Kriminalgruppe. Seit 2001 Dozent für Kriminologie und Kriminalprävention an der Polizei-Führungsakademie in Münster-Hiltrup: Mitarbeit in nationalen Gremien zur Kriminalprävention und in nationalen und internationalen Projekten zu verschiedenen Themen der Kriminalprävention.

Studium der Sozialwissenschaften. Psychologie und Rechtswissenschaften zum Magister Artium; mehrjähriger Mentor für Soziale Verhaltenswissenschaften an der FernUniversität Hagen.

Veröffentlichungen:

Gewalt im sozialen Nahraum II. mit: Berthel, R. In: Polizei und Wissenschaft. 1/2005, S. 58—63.

Häusliche Gewalt -  was nun? In: Forum Kriminalprävention. 1/2005, S. 12—16.

Festschrift anlässlich des ersten Verleihung des Deutschen Förderpreises Kriminalprävention — Vorwort. In: Schriftenreihe der Polizei-Führungsakademie, Band 4/2004. S. 4—7.

Gewalt im sozialen Nahraum I. Eine erste Zwischenbilanz des Gewaltschutzgesetztes mit Pezolt, P. Frankfurt, 2004.

Videoüberwachung - aktuelle Aspekte und Perspektiven, mit: Bornewasser, M. In: Po1izei, Verkehr und Technik, 5/2004, S. 162—167.

Polizeiliche Videoüberwachung - Allheilmittel der Kriminalprävention? Eine kritische Bestandsaufnahme. In: Die Polizei, 9/2004, S. 262—267.

Projekt gegen Child Abuse in EU-Beitrittsstaaten. In: Informationsdienst der Deutschen Gesellschaft gegen Kindesmisshandlung und -vernachlässigung e.V., 2/2004, S 33.

Zwei Jahre Gewaltschutzgesetz - ein erstes Fazit der geänderten polizeilichen Strategien, mit: Pezolt, P. In: Polizei und Wissenschaft 2/2004, S. 63—72.

Aspekte der Beteiligung und Forschung der Polizei in der Städtebaulichen Kriminalprävention. In: Bertels, L.: Stadt- und Urbanitätsforschung: Konzepte und Beispiele; Studienbrief 03654 der FernUniversität Hagen, 2004, S. 114—129.

Sicherheitspartner in Brandenburg. In: van Elsbergen, G. u-a.: Kustodialisierung der Inneren Sicherheit: im Druck

Cross+Check als alternatives Modell für die Analyse von Kriminalfällen. mit Dean, O. In: Polizei-heute, 02/2003. S. 47—50

Amoklagen - Ursachen, Bekämpfung and Prävention, mit Gehrke. M.  und Weiss, U. In: Die Polizei, 12/2002. S. 325—327

Importance of Crime Prevention for Police Leadership. In: Science — Security — Police. Journal of Police Academy — Belgrade Vol. VII Br. 1 2002. S. 21—35.

Das Ansehen der Polizei in der Öffentlichkeit und die Notwendigkeit zur Kundenorientierung. In: Polizei-heute, 3/1999, S. 90—98.

Thomas Spang, Kriminaldirektor

Geboren 1963 in Berlin. Eintritt in die Berliner Polizei 1982. Verschiedene Verwendungen in Kommissariaten als Sachbearbeiter. 1995 Abschluss der Ausbildung zum höheren Dienst. Danach Inspektions- und stellvertretender Referatsleiter im Referat Migrationskriminalität des LRA Berlin.

Seit 2002 Dozent für Kriminalistik an der Polizei-Führungsakademie Münster.

 

Veröffentlichungen:

Mitautor in den beiden Bänden Kriminalistische Kompetenz - Ausländerkriminalität.

Mobilität der Schleusungskriminalität mit Baumbach, J. In: Polizei-Führungsakademie (Hrsg.): Mobilität und Kriminalität - die Straße als Tatort, Schriftenreihe der Polizei-Führungsakademie, Band 4/2002, S. 28—56.

Kontrollierte Schleusungen -  ein polizeitaktisches Mittel? In: Die Polizei, 10/2003, S. 269—274.

Analyse zum Gefährdungspotenzial der Organisierten Kriminalität. In: Polizei- heute. 3, S. 89—92 und 6/2004. S. 209—212.