Polizei - Studium - Praxis (2/2019)

Polizei - Studium - Praxis (2/2019)

Fachzeitschrift

Artikelnummer: 8202
Preis: € 5,00
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Erscheinungstermin: 1. April 2019

Aus dem Inhalt:

Fachaufsätze 

  • Simon Westphal: Keine Wut am Steuer: Fahrerlaubnisentzug bei hohem Aggressionspotential
  • Christoph Keller: Grundlagenwissen zum Grundstudium: Polizeiliche Gewahrsamsnahme, Teil 1

Klausuren

  • Thomas Bode/Andreas Mertens: Übungsfälle zur Vorbereitung auf den strafrechtlichen Teil der Kurzklausur im Hauptstudium 2, Teil 2
  • Norbert Wolf/Markus Hilz: Aktenbearbeitung im HS 3.1: Sexueller Übergriff
  • Markus Thiel: Fallrepetitorium Eingriffsrecht, Teil 12: Aufenthaltsbestimmende Anordnungen I
 

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Aktuelle Rechtsprechung

  • Christoph Keller: OVG Bremen: Entlassung eines Polizeibeamten auf Widerruf wegen charakterlicher Ungeeignetheit

Aus Hochschule und Praxis

  • Rolandf Hoheisel-Gruler: Keine Angst vor dem Gutachtenstil

Buchbesprechung

  • Christoph Keller: Gercke/Julius/Temming/Zöller (Hrsg.): StPO

 

Die Redakteure der PSP freuen sich, Ihnen wieder eine Ausgabe mit drei Fachaufsätzen, zwei Klausuren und einer ausführlichen Urteilsbesprechung präsentieren zu können.

Bei den Fachaufsätzen behandelt der Beitrag von LKD a.D. Clages zu den Phänomenen jugendlicher Gewaltkriminalität ein kriminalwissenschaftliches Thema, das besonders für Studierende im Hauptstudium von Interesse ist. Die Einführung in das Waffenrecht, die von PK Kiehne (Lehrender im LAFP) und POR Keller verfasst wurde, ist für Studium und Praxis gleichermaßen von Bedeutung. Gleiches gilt für den Artikel von RD Dr. Braun über das Abschleppen von Kraftfahrzeugen.Dies ist der erste Beitrag einer Serie, die sich mit dem (nicht nur verkehrsrechtlich interessanten) Thema befasst.

Die beiden Klausuren mit ausführlichen Lösungshinweisen wurden von KOR’in Dittert (Strafrecht) und EPHK Schlanstein (Verkehrsrecht) verfasst. Es klingt banal, aber das Schreiben von Klausuren lernt man, wenn man möglichst viele (Übungs-)Klausuren schreibt. Es ist deshalb sinnvoll, zunächst den Sachverhalt zu lesen und (zumindest) eine Lösungsskizze zu entwerfen, die man anschließend mit den Lösungshinweisen der Dozenten vergleicht. Sollten Sie dabei bei sich Lerndefizite feststellen, bieten Ihnen die Fachaufsätze in der PSP als Ergänzung zu den Lösungshinweisen die Möglichkeit, im Selbststudium die Modulinhalte zu wiederholen. Besonders hinweisen möchten wir auf die Erläuterung von POR Keller zum Urteil des VG Köln vom 4.7.2013, in dem es um die Herausgabe von Informationen über zwei von der Leitstelle der Polizei aufgezeichnete Notrufe an einen Journalisten geht. Dieser stützte seinen Anspruch sowohl auf das Informationsfreiheitsgesetz NRW als auch auf das Pressegesetz des Landes. Der Autor arbeitet anschaulich die Feststellungen des Gerichts zu den unterschiedlichen Verfahrensweisen bei der Nutzung von Daten zu präventiven und zu repressiven Zwecken heraus. Die Unterscheidung von Gefahrenabwehr und Strafverfolgung ist eine zentrale Grundfrage des Eingriffsrechts. Die Lektüre der Urteilsbesprechung wird daher auch den Studierenden im Grundstudium empfohlen.

Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern viel Erfolg im Studium und in der polizeilichen Praxis.

Horst Clages

Ltd. Kriminaldirektor a.D.

Christoph Keller

Polizeioberrat

Reinhard Mokros

Präsident der FHöV NRW